Kleidung des antiken Griechenlands

Kleidung des antiken Griechenlands

Die Kleidung der Frauen im antiken Griechenland zeichnete sich nicht durch Vielfalt aus.Das moderne Wissen über die Kleidung der alten Griechen ist unvollkommen. Es kann jedoch behauptet werden, dass die Griechen Wollstoffe aus Schafwolle für Kleidung verwendeten. Die Art der Kleidung selbst war ein Quadrat aus Stoff, das um den Körper gewickelt und an verschiedenen Stellen gebunden wurde. Wo das Klima kühler war, wurden Umhänge mit Kapuzen verwendet. Später, im 8. und 7. Jahrhundert v. Chr., entwickelten die Ionier ein besseres und feineres Textil, das aus Wolle und Leinen hergestellt wurde. Sie war eher für Drapierungen geeignet. Die Kleidung für Männer und Frauen war gleich und bestand aus länglichen Stoffstücken, die um den Körper gewickelt und mit Bändern und Schmucknadeln fixiert wurden. Die Schlichtheit und Natürlichkeit der Kleidung wurde durch die vielen Möglichkeiten, sie zu tragen, kompensiert.

Mit der Zeit wurden dünnere Materialien verfügbar. Für zusätzliche Abwechslung sorgten die Falten, die mit Stärke fixiert wurden: in einer Stärkelösung getränkt, an den Enden abgebunden und in der Sonne getrocknet. Auf diese Weise blieben die Falten erhalten.

Die Bestimmung der Farbe der Kleidung zu dieser Zeit ist schwierig, da die Marmorartikel, die bis in unsere Zeit überlebt haben, weiß sind, und Bilder auf Vasen schwarz-rot-weiß sind. Lange Zeit glaubte man, dass die Kleidung weiß sei. Zweifel kommen schon deshalb auf, weil die Häuser in bunten Farben gestrichen wurden.

Kleidung des antiken Griechenlands

Dank der Eroberungen von Alexander dem Großen, der die Grenzen der griechischen Welt erweiterte, wurden Baumwolle aus Indien und Seide aus China verfügbar. Die Drapierungen in der Kleidung wurden vielfältiger und aufwändiger.

Seit der Antike war die Hauptbekleidungsart der Chiton, eine Tunika, die aus einem oder zwei Stoffstücken bestand, die auf eine oder zwei Schultern gelegt wurden, vorne und hinten herunterhingen und gegürtet wurden. Für Männer war der Chiton knielang mit einer Naht oben oder an den Seiten. Frauen trugen einen ähnlich geschnittenen Chiton, aber von größerer Länge. Zur Dekoration wurde ein doppelter Gürtel verwendet, einer an der Taille und einer auf Höhe der Hüften. Der einfachste Chiton war ärmellos, aber später entstanden durch zwei Stoffstücke so etwas wie Ärmel.

Die Umhänge waren von zweierlei Art: Chlamys und Himatios. Die Chlamys wurden auf eine Schulter gelegt, oft über den Chiton, wobei der rechte Arm frei blieb. Das Himatium war ebenfalls ein Stück Stoff, das auf verschiedene Weise um den Körper gewickelt werden konnte.

Viele Frauen trugen Perücken in verschiedenen Farbtönen und schmückten ihr Haar mit Blumen und Schmuck. Der griechische Schmuck hat unsere Zeit erreicht. Sie wurden in Hülle und Fülle sowohl von Männern als auch von Frauen getragen. Für das Make-up verwendeten die Frauen Glitzer für ihre Augen, Wimpern und Wangen.